Warum Fette für den Körper wichtig sind

Warum ist Fett wichtig?
Foto: Evan Lorne/shutterstock.com

Spätestens seit dem bis heute anhaltenden Low Carb Boom sind sich viele ernährungsbewusste Menschen einig: Fett ist wichtig für den Körper. Doch wozu ist Fett eigentlich im Körper gut? Welche Fette sind gesund? Wie viel Fett braucht der Körper? Wir klären diese Fragen im aktuellen Blogbeitrag. 

Ob in Fisch, Öl oder Fleisch – Fettsäuren sind ein natürlicher Bestandteil in unseren Lebensmitteln. Grob unterteilen lassen sich diese in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Letztere kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren. Aus diesem Grund werden mehrfach ungesättigte Fettsäuren auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet. Ernährungswissenschaftler unterscheiden zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Damit der Körper ordentlich funktioniert, müssen diese Fettsäuren über Lebensmittel aufgenommen werden.

Wozu braucht der Körper Fett?

Fett ist ein wesentlicher Bestandteil des Körpers. Vor allem essentielle Fettsäuren benötigt der Körper für den Aufbau von Zellmembranen wie Muskeln, Nervenzellen oder die Netzhaut. Durch mehrfach gesättigte Fettsäuren beeinflusst werden zudem Blutgerinnung, Cholesterinwert und Entzündungsprozesse.

Besonders wichtig sind langkettige Formen der Omega-3-Fettsäuren, die der Körper direkt nutzen kann. Der Großteil der Bevölkerung ist laut Studien nicht ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren versorgt. Im Gegensatz dazu sind viele Menschen mit Linolsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren zählt, überversorgt. Reich an Linolsäure sind zum Beispiel tierische Produkte wie Fleisch oder Wurst.

Omega-3- vs. Omega-6-Fettsäuren

Aufgrund aktueller Ernährungsgewohnheiten in den westlichen Industriestaaten ist das empfohlene Verhältnis zwischen den Fettsäuren häufig stark zu Ungunsten der Omega-3-Fettsäuren verschoben. Ein zu Viel an Omega-6-Fettsäuren kann sich sogar schädlich auf den Körper auswirken und entzündungsfördernd sein. Omega-3-Fettsäuren wiederum haben einen entzündungshemmenden Effekt, sind sich Experten einig. Omega-3-Fettsäuren wirken hingegen entzündungshemmend und helfen, bereits vorhandene Entzündungsherde im Körper aufzulösen.Dennoch: Die Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren sei enorm wichtig. Denn ohne diese können Entzündungen nicht entstehen und so dem Körper die Möglichkeit geben, sich bei einer Erkrankung zu „melden“, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Diese Signalwirkung ist also überlebenswichtig. 

Damit der Körper im Gleichgewicht bleibt, ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein günstiges Verhältnis der Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren wichtig. Empfohlen wird ein Verhältnis von 5:1 von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

Welche Fette sind gesund?

Gute Fettlieferanten von langkettigen Omega-3-Fettsäuren sind vor allem Meeresfisch (z.B. Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering), Pflanzenöle (z.B. Osolio fit 4 life, Rapsöl oder Leinöl), Avocados, Walnüsse, Mandeln oder Chia-Samen.

Werden diese Fette in Maßen konsumiert und mit anderen wichtigen Nahrungsmitteln (Wasser, Ballaststoffe, Proteine und Vitamine) kombiniert, dann steht einem gesunden Lifestyle nichts mehr im Wege.

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