Es wird scho glei dumpa: Fit bleiben in der dunklen Jahreszeit

Foto: Alik Mulikov/shutterstock.com

In der kalten Jahreszeit werden die Tage kürzer und wir bekommen nur wenig Tageslicht zu sehen. Das trübt bei vielen Menschen die Stimmung und sie möchten sich am liebsten nur noch zuhause verkriechen. Doch auch im Winter gilt: Wer rausgeht, lebt gesünder.

Im Winter fühlt man sich oft müde und lustlos. Grund dafür ist das fehlende Tageslicht. Während der Körper im Sommer ausreichend Sonnenlicht bekommt und damit die Vitamin D-Produktion angekurbelt wird, fehlen diese wertvollen Lichteinheiten im Winter. Kein Wunder, stehen die meisten morgens im Dunkeln auf und kommen abends im Dunkeln nach Hause. Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, das der Körper bei Sonneneinstrahlung bilden kann. Produziert der Körper zu wenig Vitamin D, dann können Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen die Folge sein. Wird der Mangel jedoch behoben, verschwinden diese Probleme wie von selbst.

Tageslicht gegen den Winterblues

Wer einen drohenden Winterblues vermeiden möchte, dem raten Experten, raus zu gehen, wann immer es möglich ist. Mit diesen Tipps bleibst du auch in der dunklen Jahreszeit fit:

  • Hinaus ins Freie: Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, sich auch im Winter bei Tageslicht möglichst viel draußen aufzuhalten. Am besten morgens bis mittags, wenn es noch nicht dunkel ist. Wer tagsüber viel im Büro sitzt, sollte immer mal wieder aus dem Fenster in den Himmel schauen. Oder aber einen Teil des Arbeitswegs zu Fuß zurücklegen. Also einfach mal eine Station früher aus dem Bus aussteigen und unter freiem Himmel in die Arbeit gehen.
  • Künstliches Licht reduzieren: Auch Smartphone, PC und Fernseher strahlen blaues Licht aus. Doch gerade dieses künstliche Licht sollten wir abends meiden, wenn wir zur Ruhe kommen möchten. Viel blaues Licht unterdrückt die Bildung des Hormons Melatonin (macht müde). Die Folge: Wir schlafen schlechter ein.
  • Tageslichtlampe als Stimmungsaufheller: Abhilfe schaffen können auch Tageslichtlampen, die heutzutage in fast allen Elektromärkten bzw. im Online-Handel erhältlich sind. Diese Geräte werden auch bei Therapien gegen Depressionen eingesetzt. Die Lichtintensität ist um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Lampen. Tageslichtlampen können neben dem Schreibtisch stehen oder abends im Wohnbereich aufgestellt werden. Achtung: Die Lampen sind zwar Stimmungsaufheller, aber sie schaffen es nicht, die körpereigene Vitamin D-Produktion anzukurbeln.
  • Iss dich wach: Auch bestimmte Lebensmittel tragen zur Fitness bei und helfen dem Körper, der Müdigkeit entgegenzusteuern. Zu echten Wachmachern zählen Goji-Beeren, Birnen und Nüsse, wenn es um Zwischendurch-Energielieferanten geht. Roher Kakao oder Grüner Tee sorgen neben Kaffee für einen echten Energie-Kick, sie sollten allerdings nur in Maßen genossen werden und eher morgens bzw. tagsüber.

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